Das MVZ Institut für Mikroökologie bietet zahlreiche neue Diagnostiken an
23. November 2017
Die Erkenntnisse rund um unsere intestinale Mikrobiota nehmen immer weiter zu. Von besonderem Interesse sind dabei sogenannte Schlüsselorganismen, deren Fehlen oder Vorhandensein erhebliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann. Aber auch subklinische Entzündungen sind weit verbreitete Ursachen für Erkrankungen und Heilhindernisse. Moderne Techniken wie die PCR eröffnen verbesserte Nachweismethoden. Das MVZ Institut für Mikroökologie als modernes Untersuchungslabor bietet eine ganze Reihe innovativer Diagnostiken an.
Seit Mitte November stehen folgende neuen Diagnostiken zur Verfügung:
Oxalsäure-abbauende Bakterien – Ihr Fehlen steigert das Risiko für Nierenstein-Rezidive. Auch kann übermäßig angereichertes Oxalat Gelenkergüsse, Arthralgien und Brustkrebs begünstigen.
TMA-produzierende Bakterien – Ihr Vorhandensein fördert arteriosklerotische Prozesse, die das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöhen
Silent-Inflammation-Check – Damit lassen sich subklinische chronische stille Entzündungen aufdecken. Eine Rolle spielen dabei eine erhöhte Endotoxin-Last und Metaboliten des Tryptophan-Kynurenin-Stoffwechsels.
Enteropathogene Erreger-Panel – Auf einen Schlag können 22 verschiedene Erreger (Bakterien, Viren und Parasiten) nachgewiesen werden. Somit lassen sich unklare Abdominalbeschwerden mit und ohne Diarrhoen bei Infektionsverdacht abklären.
Erweitertes Profil für Weizen-abhängige Erkrankungen – Das stufendiagnostische Konzept umfasst drei Säulen zur Abklärung weizenabhängiger Beschwerden:
Die Diagnostik auf Zöliakie enthält einen neuen genetischen Test zur Prädisposition.
IgE- und IgG-Tests klären eine Weizenallergie ab.
Liegen weder eine Zöliakie noch eine Weizenallergie vor, können Weizenkeim-Agglutinin-Antikörper (IgG) eine Sensitivität gegenüber Weizenlektin (unabhängig von Gluten) zeigen.
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